Persönliche Einblicke in den Auslandsdienst: die Erfahrungsberichte.

Jedes Projekt ist einzigartig und hält besondere Herausforderungen für dich bereit. In den Erfahrungsberichten schildern dir ehemalige Auslandsdiener ihre Erlebnisse und Erfahrungen.

Marte Georg Vorarlberg

07.10.1999 - 07.12.2000

Bei meiner Ankunft in Buenos Aires lernte ich zuerst das Kulturzentrum "Tinkunaku" kennen, in dem ich die ersten 10 Tage verbrachte. Schon am zweiten Tag lernte ich den ersten Aborigene aus Argentinien kennen, den Präsidenten des Volkes der Mapuches, der für längere Zeit im Tinkunaku stationiert war, um die verschiedensten Formalitäten im Auftrag fuer seine Leute zu erledigen. Dies war noetig, weil sich die ganzen Aemter in der Hauptstadt B.A. befinden, und nicht alle die nötigen Mittel haben, um nach B.A. zu reisen. So konnte ich den Abgesandten der "Mapuche" bei verschiedenen Amtsgaengen begleiten, -zur Ausstellung von Ausweispapieren und bei der Aufgabe einer Anzeige auf der Polizeistation. Eine andere Taetigkeit im "Tinkunaku"war die Mithilfe bei der Installation einer Heizung für Warmwasser. Danach kam ich zur eigentlichen Einsatzstelle, nach Ñu Porá. Hier waren die ersten zwei Monate sozusagen als Vorbereitungsphase hauptsächlich nötig, um mich dem Castellano zu widmen und um mich ueber die delikate Indioarbeit zu informieren. Ich nahm mir taeglich 2 Stunden Zeit, um intensiv mein Castellano zu verbessern. Um besser in die Arbeit einzusteigen und um mehr zu verstehen, lauschte ich aufmerksam den Geschichten und Erzählungen von Antonio und Carmen, las Bücher über die Guaranies und studierte verschiedene Unterlagen im Buero.

Bei dieser Einsatzstelle ist derzeit kein Auslandsdienst möglich.

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